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Bau-Tipps

Energie bestimmt Förderhöhe

Seit 1. Jänner 2004 gibt es neue Richtlinien bei der NÖ-Wohnbauförderung. Ab diesem Zeitpunkt muss für jedes Förderungsansuchen ein eigener "Energieausweis" des künftigen Eigenheimes dem Land NÖ vorgelegt werden.

Eine "Energiekennzahl" wird für jedes Haus errechnet. Diese Zahl gibt Auskunft wie viel Heizwärme das Objekt im Jahr unter genormten Bedingungen benötigt.

Die Energiekennzahl wird durch die Wärmedämmung der Außenmauern, der obersten Geschossdecke, der Kellerdecke sowie der Fenster und Außentüren maßgeblich beeinflusst. Es werden aber nicht nur die Wärmeverluste an der Gebäudehülle sondern auch "Energiegewinne" im Gebäude, z.B. durch Elektrogeräte, Kochen, Waschen, Wohnen, etc. berücksichtigt.

Die Energiekennzahl ist somit für ein Gebäude genauso aussagekräftig wie etwa der Kraftstoffverbrauch auf 100 km bei einem Auto.

Das Land NÖ hat die Energiekennzahl verpflichtend eingeführt um sicherzustellen, dass die Treibhausgasemissionen drastisch sinken.

Die Förderhöhe ist nun von der Energiekennzahl abhängig. Die Höchstförderung wird mit dem "Passivhaus" erreicht, hier ist die Energiekennzahl kleiner als 15 kWh/m2.a.

Ein Passivhaus kommt ohne spezielles Heizungssystem oder einer Klimaanlage aus. Das kann natürlich nur durch einen sehr guten Wärmeschutz und optimale Gestaltung und Bauweise erreicht werden.

Eine Förderung gibt es heute für Objekte ab einer maximalen Energiekennzahl von 50 kWh/ m2.a. Das maßgeschneiderte Planen wird daher in Zukunft für jeden Bauherrn noch wichtiger!

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