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Bau-Tipps

Baurechts-Grundstücke

Ein "Baurecht" berechtigt zur Errichtung eines Bauwerkes auf fremden Baugrund. Der Bauwerber ist somit nicht Eigentümer des Grundstücks!

Im "Baurechtsvertrag" sind die Bedingungen klar ausgedrückt, die es ermöglichen auf dem Grundstück des "Baurechtsgebers" ein Bauwerk zu errichten. Für dieses Recht wird üblicherweise ein monatlicher "Baurechtszins" an den Baurechtsgeber bezahlt.

Das Baurecht läuft eine bestimmte Zeitspanne (oft 70 bis sogar 99 Jahre!). Im Baurechtsvertrag ist genau geregelt was nach Ablauf dieser Frist mit dem auf dem Grundstück errichteten Gebäude passiert. Es kann dabei z.B. an den eigentlichen Grundeigentümer fallen, es kann vom Grundeigentümer zum Zeitwert abgelöst werden, bzw. kann das Baurecht verlängert werden.

Institutionen wie die Kirche, Klöster, Länder und Gemeinden aber auch private Stiftungen, erteilen "Baurechte". Dadurch wird der Grundstücksbesitz des Baurechtsgebers nicht verringert, bzw. wird die Schaffung von Einfamilienhäusern gefördert.

Der wesentliche Vorteil der "Bauberechtigten", also jener Menschen die ihr Haus auf dem fremden Grund errichten, ist der Wegfall des Grundstück-Kaufes. Dadurch wird es gerade jungen Familien ermöglicht ein Eigenheim zu schaffen, denn die monatliche Belastung des "Baurechtzinses" steht natürlich in keiner Relation zum Kaufpreis einer Liegenschaft.

Auf lange Sicht gesehen ist der bezahlte Baurechtszins eine beachtliche Summe, diese wird aber oft sogar auf zwei Generationen verteilt und dadurch leistbar.

Wir stehen Ihnen gerne für ein kostenloses Informations- und Beratungsgespräch "Wie Sie Ihr Bauvorhaben angehen können" zur Verfügung!

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