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Bau-Tipps

Alte Baustoffe "Neu" genutzt - z.B. Lehm

Lehm ist einer der ältesten Baustoffe und fand schon bei frühgeschichtlichen Siedlungen Verwendung. Aus diesem natürlichen Grundstoff entstand ein "moderner" Baustoff, der vor allem dort, wo optimale Wohnqualität eine Rolle spielt, als Innenputz verwendet wird.

Heute gibt es ein breites Angebot an unterschiedlich zusammengesetzten Lehm-Putzen. Je nach Anwendungsgebiet und gewünschter Struktur werden unterschiedliche Zuschlagstoffe beigemengt.

Sand steigert die Druckfestigkeit und sorgt für die gewünschte Oberfläche; Pflanzenfasern wie Flachs und Hanf gleichen Spannungen aus und verleihen dem Putz eine hohe Rissfestigkeit. Lehmputz wird wie herkömmlicher Putz aufgetragen.

Lehm wird aufgrund seiner zahlreichen Vorteile sowohl in der Althaussanierung wie auch bei Neubauten gerne als Innenputz verwendet. Er bietet Vorteile, wie kein anderer Putz:

Er wird mit geringerem Energieaufwand erzeugt. Lehmputze die älter als 800 Jahre sind, sprechen für sich. In Verbindung mit anderen pflanzlichen Materialien, verhält er sich einmalig, denn er "konserviert" diese Stoffe. Lehmputz ist 100 % recyclingfähig.

Lehm reguliert die Luftfeuchtigkeit. Das macht ihn im Badezimmer äußerst interessant, er verhindert das Beschlagen des Spiegels und der Wände nach dem Duschen und sorgt auch hier für ein angenehmes Raumklima.

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